Steuererklärung: Das müssen Sie beachten!

Die Kosten, die durch Haushaltshilfen oder Handwerker entstehen, können Sie bis zu bestimmten Höchstbeträgen am Ende des Jahres bei der Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt erstattet Ihnen dann 20 Prozent der Kosten im Rahmen einer Steuerermäßigung. Dabei muss ausreichend Steuerschuld vorhanden sein, von der die Steuerermäßigung abgezogen wird.

Diese Maximalgrenzen gibt es bei der Steuerermäßigung:

  • Als Steuerermäßigung für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung erstattet Ihnen das Finanzamt  20 Prozent der Kosten, höchstens 510 Euro.
  • Als Steuerermäßigung für andere haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und der Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen erstattet Ihnen das Finanzamt 20 Prozent der Kosten, höchstens 4.000 Euro.
  • Als Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen erstattet Ihnen das Finanzamt 20 Prozent der Kosten, höchstens 1.200 Euro.

Die Kosten müssen gegenüber dem Finanzamt mit Rechnung und Kontozahlungsbeleg nachgewiesen werden. Damit die jeweiligen Rechnungsbelege korrekt bei der Steuer abgerechnet werden können, sollten Sie darauf achten, dass die unterschiedlichen Kosten auf den Rechnungen getrennt aufgeführt sind und dass Sie nur Tätigkeiten aufführen, die auch bei Ihnen zu Hause erledigt wurden.

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