Existenzgründung:
So machen Sie sich als Reinigungskraft oder als anderer
Dienstleistende bzw. Dienstleistender selbstständig

Wer als Anbieterin oder Anbieter haushaltsnaher Dienstleistungen auf eigenen Beinen stehen möchte, braucht vor allem drei Dinge: eine überzeugende Geschäftsidee, ein tragfähiges Konzept und Startkapital für Material und Mitarbeitende.

Das folgende Video des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt Ihnen die wichtigsten Stationen auf dem Weg zur erfolgreichen Unternehmensgründung.

Beantworten Sie zunächst
diese Fragen für sich

Wenn Sie sich als haushaltsnahe Dienstleisterin oder haushaltsnaher Dienstleister, beispielsweise als Reinigungskraft, selbstständig machen wollen, sollten Sie zunächst folgende Fragen beantworten:

Planen Sie Ihre
Selbstständigkeit

Für Ihren Weg in die Selbstständigkeit brauchen Sie vor allem eins: eine detaillierte und realistischen Planung Ihres Vorhabens. Setzen Sie sich Teilziele, um inhaltlich und zeitlich strukturiert vorzugehen.

Ohne Gründungszuschuss
selbstständig machen

Unterstützung bei der Existenzgründung gibt es für Reinigungskräfte oder andere haushaltsnahe Dienstleisterinnen und Dienstleister auch ohne Gründungszuschuss. Wer etwa Arbeitslosengeld II erhält, kann bei der Bundesagentur für Arbeit Einstiegsgeld beantragen. Insgesamt gibt es für Existenzgründerinnen und -gründer und Unternehmen über 2.000 Programme für Fördermittel und Zuschüsse. Beratung dazu bieten auch die fachkundigen Stellen:

  • Industrie- und Handelskammern
  • Handwerkskammern
  • berufsständische Kammern
  • Fachverbände
  • Kreditinstitute

Weitere Angebote zur Unterstützung bei der Existenzgründung wie Checklisten oder Hinweise zur Finanzierung sind im Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu finden. Auch die Verbände haushaltsnaher Dienstleistungsunternehmen bieten Beratungen an:

Mit Gründungszuschuss selbstständig
machen

Wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen will, kann einen Gründungszuschuss erhalten: in den ersten sechs Monaten in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes plus 300 Euro; für weitere neun Monate insgesamt 300 Euro pro Monat. Voraussetzung dafür ist, dass eine intensive Geschäftstätigkeit und hauptberufliche unternehmerische Aktivitäten nachgewiesen werden:

  • Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbstständigen Tätigkeit sind darzulegen
  • Nachweis für Tragfähigkeit durch fachkundige Stelle nötig
  • Gründungszuschuss ist Ermessensleistung; es besteht kein Rechtsanspruch
  • Nur bei Anspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 150 Tagen
  • Kein direkter Übergang von Beschäftigung in geförderte Selbstständigkeit

Erfolgreiche Unternehmensgründung

Weitere Informationen zur erfolgreichen Existenzgründung finden Sie auch in der Broschüre „Starthilfe“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Sie hier herunterladen können.