Welche haushaltsnahen Dienstleistungen gibt es?

Außer den Tätigkeiten im und um den Haushalt (Reinigung, Wäsche, Gartenarbeit, Reparaturen) gibt es noch weitere Tätigkeiten, die Sie als professionelle Dienstleisterinnen und Dienstleister anbieten können. Es kann zwischen sachbezogenen hauswirtschaftlichen und personenbezogenen Tätigkeiten unterschieden werden.

Professionalität bringt Ihnen Vorteile

Haushaltsnahe Dienstleistungen sind für viele Menschen eine wichtige Serviceleistung, die Erleichterung im Alltag schafft, und es ermöglicht, mehr Zeit mit der eigenen Familie zu verbringen, sich Hobbys oder dem beruflichen Fortkommen zu widmen.

Die Leistungen sollten von qualifiziertem Personal erbracht werden, das hauswirtschaftliche, pflegerische und/oder erzieherische Fähigkeiten, Lebens- und Berufserfahrungen und einen ausgeprägten Sinn für die Dienstleistungen mitbringt. Das wird in einem professionellen und vertrauensvollen Umgang mit den Kundinnen und Kunden deutlich. Dazu zählt auch die Wahrung der Privatsphäre. Durch notwendige Versicherungen erhalten Kundinnen und Kunden rechtlich abgesicherte Leistungen. Professionelle Unternehmen beraten vor dem ersten Einsatz fachkundig und planen ihren Einsatz sorgfältig.

Detailliertere Informationen zu den geltenden Standards im Bereich haushaltsnaher Dienstleistungen finden Sie auf der Seite Qualitätsstandards.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Themenbereich der haushaltsnahen Dienstleistungen können Sie hier nachlesen oder sich als Zusammenfassung auch hier herunterladen.

Welche Unternehmensformen gibt es?

Haushaltsnahe Dienstleistungen werden von haushaltsnahen Dienstleistungsbetrieben, Vermittlungsdiensten, ambulanten Pflegediensten und Nachbarschaftshilfen angeboten.

Welche Beschäftigungsarten gibt es?

Wenn Sie im Privathaushalt arbeiten möchten, können Sie dies auf Minijob-Basis, in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis oder als Selbständige bzw. Selbstständiger tun:

Welche allgemeinen Regelungen gelten?

Grundsätzlich sind teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (dazu gehören auch die Minijobberinnen und Minijobber) arbeitsrechtlich den vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gleichgestellt. Teilzeitbeschäftigte haben somit ebenso wie Vollzeitbeschäftigte bei Vorliegen der Voraussetzungen zum Beispiel Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Erholungsurlaub, Fortzahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen, Niederschrift über die wesentlichen Arbeitsbedingungen, Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis.

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